Weltzeituhr.
Die Weltzeituhr, entworfen von Industrieformgestalter Erich John, steht seit 1969 im Winkel des Alexanderhauses. Die zehn Meter hohe Stahlkonstruktion, welche die Uhrzeit in den wichtigsten Hauptstädten der Welt anzeigt, hat sich den unverwüstlichen Ruf eines nie zu verfehlenden Treffpunkts erworben.
Die Weltzeituhr wurde bei der Neugestaltung des Alexanderplatzes am 2. Oktober 1969 feierlich der Öffentlichkeit übergeben und aufgestellt. Die Bauarbeiten wurden von Hans-Joachim Kunsch geleitet und dauerten sieben Monate.
Bei Abrissarbeiten des Alexanderplatzes 1966 musste eine Urania-Säule an der Straßenbahnhaltestelle Memhardstraße weichen. Hier wurde die Idee zum Bau einer 16 Tonnen schweren Uhr geboren. Dazu wurde auf einem Steinmosaik in Form einer Windrose eine 2,70 m hohen Säule mit einem Durchmesser von 1,50 m ein Zylinder angebracht, an dessen Grundfläche ein Vieleck mit 24 Kanten vorhanden ist. Jede dieser 24 Seiten gehört einer der 24 Zeitzonen der Erde an.
In diesem Zylinder bewegt sich ein weiterer Zylinder, von dem man für jede Zeitzone die Zeit ablesen kann. Über der Uhr ist das Sonnensystem durch Kugeln auf Metallkreisen, welche die Planeten auf ihren Bahnen zeigen, abstrakt dargestellt und dreht sich über dem Zylinder.
Im letzten Quartal des Jahres 1997 wurde die Uhr für 350.000 Mark saniert. Dabei hat man 20 neue Städte hinzugefügt und Städte, die falschen Zeitzonen zugeordnet waren, umgesetzt.


