Das Ensemble mit Hochhaus und Kuppelbau ist heute prominenter Teil der Berliner Architekturgeschichte, bekannt als »Haus des Lehrers« & »bcc« . Heute dient das Hochhaus überwiegend als Bürogebäude und hat mit Lehrern nicht mehr viel zu tun. Der flache Glasbau mit der Kuppel ist inzwischen als innerstädtisches Kongress- und Veranstaltungszentrum erfolgreich.
Das von Architekt Hermann Henselmann entworfene Doppel aus Kubus und Kuppel ist eine eindrucksvolle Komposition der Baukunst der frühen 60er Jahre und Auftakt für die Karl-Marx-Allee, die frühere Stalinallee.
Nach den Plänen von Hermann Henselmann und den Architekten Bernhard Geyer und Jörg Steitparth wurde das Haus des Lehrers 1961 - 1964 als Komplex mit verschiedenen Versammlungsräumen mit Restaurant, Clubräumen, Tanzsaal und Bibliothek erbaut.
Das von den Berlinern liebevoll "Bauchbinde" genannte umlaufende Fries am Hochhaus wurde bereits bei den Planungen als "Kunst am Bau" auf ausdrücklichen Wunsch von Henselmann als Pendant zur kühlen Architektur geplant. Die Gestaltung übernahm der Künstler und Maler Walter Womacka.
Die grundlegende Sanierung des Ensembles begann im Jahre 2001 unter Leitung des Berliner Architekten Kerk-Oliver Dahm.


